Stottern und Poltern
Auch Stottern kann ein Grund sein, um mich in der Praxis aufzusuchen. Nicht immer kann die Therapie sofort den Erwartungen zum Erfolg, 100% entsprechen. Der Leidensdruck wird jedoch meistens schnell gelindert und die Symptome werden immer geringer.
Die Kinder können schneller das Stottern oder Poltern überwinden.
Die erwachsenen Patienten haben sich bereits seit vielen Jahren damit abgefunden, dass Sie öfters ins Stottern kommen. Sie trauen sich nicht mehr zu, dieses Problem anzugehen und den Versuch zu starten eine Besserung oder sogar eine Heilung zu erzielen.
Eine der schwierigsten Aufgaben aller Menschen ist es seine Gewohnheiten zu ändern, so sehr wir es uns auch wünschen, manches bleibt "an uns hängen" das Problem Stottern ist davon stark geprägt.
Es dauert meistens länger diesen Bestandteil des alltäglichen Redens zu verändern und bedarf Geduld und Übung. Manches mal ist es sogar so, dass umso mehr der Patient bis zur Therapie sich gegen das Stottern gestemmt hatte und dagegen mit Kraft ankämpfte, sich das Stottern mit den Jahren verschlimmert hat. Es braucht bewusstes und sanftes Eingreifen, um dann doch etwas daran ändern zu können.
In der Therapie werden sanfte Methoden die das Rhythmisieren des Sprechens begünstigen erlernt. Entspannungs- und Wahrnehmungsübungen führen zu einer gelösten Sprache. Auf die Atmung wird besonders viel Wert gelegt. Mit Hilfe der Stimmgebung wird das Sprechen flüssiger und eine bewusste Veränderung kann erzielt werden.
Keine seriöse Methode wird dem stotternden Menschen absolute Heilung in kürzester Zeit vorgaukeln!
Alle Wege sind Übungen und wollen mit eigener Verantwortung und Bewusstsein begangen werden.